Mercedes Abgasskandal, Daimler AG, Anwalt

Sind Sie vom
Mercedes-Abgasskandal betroffen?

Berechnen Sie ganz einfach Ihren potentiellen Schadensersatz für betroffene Mercedes-Fahrzeuge:

Zum Rechner

NEWS

238.000 Fahrzeuge betroffen

Bundesverkehrsminister Scheuer ordnet am 11.06.2018 den Rückruf von 238.000 Daimler-Fahrzeugen an. Diese Fahrzeuge sind mit einer „unzulässigen Abschalteinrichtung“ ausgestattet. Betroffen sind primär die Fahrzeugmodelle C 220d und GLC 220 d.

Mercedes Vito 1,6-Liter Diesel EURO 6

Das Kraftfahrt-Bundesamt hat im Fahrzeugtyp Mercedes Vito 1,6-Liter Diesel EURO 6 eine unzulässige Abschalteinrichtung festgestellt. Am 23.05.2018 wurde der verpflichtende Rückruf angeordnet.

Schadensersatzrechner
im Abgasskandal

Im Folgenden können Sie Ihren potentiellen Schadensersatz in der Abgasskandalaffaire berechnen. Füllen Sie einfach das Formular aus und berechnen Sie Ihr Potential. Gerne unterstützen Sie wir Sie und beraten Sie in einem Erstgespräch kostenfrei.




Ergebnis

Fahrzeugpreis:

Potentieller Schadensersatz:


Unverbindlich anfragen

* Im Moment wird – auf Basis der aktuellen Rechtsprechung – von der Notwendigkeit des Abzugs des Nutzungsvorteils ausgegangen. Vertreten wird auch, diesen Abzug nicht vorzunehmen. Eine BGH- Entscheidung zu dieser Frage liegt – soweit ersichtlich – noch nicht vor. Zug um Zug gegen den Schadensersatz ist das betroffene Fahrzeug zurückzugeben.

Mercedes Abgasskandal:
Worum geht es?

Die Daimler AG hat in Dieselfahrzeugen eine unzulässige Abschalteinrichtung verwendet. Mit dieser Abschalteinrichtung wurden unzulässige Stickstoffausstöße der Fahrzeuge verschleiert.

Kanzlei MATTIL:
Ihr erfahrener Partner
im Abgasskandal.

Wenden Sie sich an die Kanzlei MATTIL, die seit über 20 Jahren Erfahrungen in der gerichtlichen Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen gegen große Unternehmen hat.

Seit Jahren setzen wir u.a. Schadensersatzansprüche von Kleinanlegern gegen Banken, Anbieter von Lebensversicherungen, Emittenten von Anlageprodukten etc. durch. Wir haben es oft mit sogenannten Masseverfahren zu tun. Dabei handelt es sich um Fallkomplexe, bei denen es eine Vielzahl von gleichartig Geschädigten gibt, z.B. hunderte Anleger desselben Fonds. Wir sind daher Spezialisten, wenn es um die Organisation vieler gleichartiger Mandate und um die Bündelung vieler gleichartiger Geschädigter geht. Die Kanzlei MATTIL hat das bundesweit erste erfolgreiche Kapitalanlegermusterverfahren durchgeführt (OLG München, Az. Kap 1/07).

Was können
Sie erreichen?

Durch eine Klage gegen die Daimler AG als Fahrzeug-Herstellerin können Sie die Rückzahlung des vollen Kaufpreises für Ihr damals neu oder gebraucht erworbenes Fahrzeug verlangen. Im Gegenzug müssen Sie das Fahrzeug zurückgeben und sich wohl den Nutzungsvorteil anrechnen lassen.

Klar ist - auch durch die vorliegenden Urteile zu vergleichbaren Fällen -, dass ein Neufahrzeug einer neuen Produktionsreihe nicht verlangt werden kann. Soweit reicht der Schadensersatzanspruch nicht. Man kann stets nur verlangen, dass der den Schaden begründende Vertrag rückgängig gemacht wird (sog. Rückabwicklung).

Ansprüche
der Fahrzeughalter

Als Fahrzeughalter haben Sie folgende Möglichkeiten:

1

Gewährleistungsrechte gegen den Verkäufer
- evtl. bereits verjährt

Eine solche Abschalteinrichtung begründet im deutschen Kaufrecht einen Sachmangel, aufgrund dessen der Käufer vom Vertrag zurücktreten kann, das Fahrzeug zurück zu geben hat, sich die Nutzungsvorteile anrechnen lassen muss und im Gegenzug den Kaufpreis erstattet erhält. Diese sog. Gewährleistungsrechte gegenüber dem Verkäufer verjähren jedoch in einer sehr kurzen Frist von lediglich zwei Jahren nach der Übergabe des Fahrzeugs. Da die Verkäufer in der Regel - zumindest bei einem vor 2018 abgeschlossenen Kaufvertrag - nichts von den Manipulationen an der Motorsteuerungssoftware wussten bzw. ahnen konnten, ist diese Frist auch nicht großzügiger einzuschätzen. Die Verjährung ist in jedem Einzelfall konkret zu prüfen.

2

Schadensersatzanspruch gegen
Daimler AG

Das Inverkehrbringen von Fahrzeugen, die so manipuliert sind, dass sie im reellen Fahrbetrieb die Abgasgrenzwerte des geltenden Umweltrechts überschreiten, stellt eine vorsätzliche sittenwidrige Schädigung dar und begründet einen Schadensersatzanspruch gegen die Fahrzeug- bzw. Motorhersteller (vgl. Urteil des LG Hildesheim vom 17.01.2017, Az.: 3 O 139/16 für die unzulässige Abschalteinrichtung von VW). Dieser Anspruch berechtigt zur Rückforderung des Kaufpreises wohl abzgl. des Nutzungsvorteils und gegen Rückgabe des Fahrzeuges.

Wann verjähren
die Ansprüche?

Bei der Beantwortung der Frage, wann die Ansprüche der Betroffenen verjähren bzw. evtl. bereits verjährt sind, ist zwischen zwei verschiedenen Ansprüchen zu unterscheiden:

1

Gewährleistungsansprüche gegen den jeweiligen Verkäufer - bei Unkenntnis des Verkäufers und Übergabe vor mehr als zwei Jahren evtl. bereits eingetreten

Die Gewährleistungsansprüche gegen den jeweiligen Verkäufer verjähren innerhalb einer Frist von zwei Jahren, die mit der Übergabe des Fahrzeugs beginnt. In vielen Fällen kann diese Frist bereits abgelaufen sein. Wurde das Fahrzeug bspw. am 12.04.2013 übergeben, wäre die Verjährung am 12.04.2015 abgelaufen.

Diese spezielle Verjährungsfrist für Gewährleistungsansprüche ist nur dann länger, wenn der Verkäufer den Mangel gekannt hat oder hätte kennen müssen. Eine solche Kenntnis ist wohl bei Verkäufern, die rechtlich außerhalb des Daimler-Konzerns stehen, auszuschließen. Sofern der Verkäufer den Mangel gekannt hätte, wären auch diese Ansprüche noch nicht verjährt. Dann würde nämlich die gewöhnliche dreijährige Verjährungsfrist ab Kenntnis gelten, die gerade erst zu laufen begonnen hat.

Sollten Sie Ihr Fahrzeug innerhalb der letzten zwei Jahre erworben haben, besteht evtl. dringender Handlungsbedarf gegenüber dem Verkäufer, um die Verjährung zu hemmen. Die zweijährige Verjährungsfrist für Gewährleistungsrechte läuft taggenau, nicht zum Jahresende aus und ist konkret für jeden Einzelfall zu klären.

2

Schadensersatz wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung gegen die Daimler AG und etwaige Mittäter - Verjährung beginnt gerade erst

Die Schadensersatzansprüche wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung gegen die Daimler AG können frühestens zum 31.12.2021 verjähren. Grundsätzlich gilt für zivilrechtliche Ansprüche eine dreijährige Verjährungsfrist. Diese beginnt mit dem Ablauf desjenigen Jahres, in dem der Betroffene Kenntnis von seinem Anspruch erlangt, oder erlangen kann.

Diesel-Fahrzeughalter der Marke Mercedes konnten frühestens Mitte 2018 von ihren Ansprüchen Kenntnis erlangen. Am 25. Mai 2018 bzw. am 11. Juni 2018 erfuhr die Öffentlichkeit von dem verpflichtenden Rückruf, den das Kraftfahrt-Bundesamt angeordnet hat. Damit beginnt die Verjährungsfrist frühestens mit Ablauf des 31.12.2018 und endet frühestens mit Ablauf des 31.12.2021.

Wie ist der Ablauf?

Zum Ablauf